Auf einer Ausbildung zum Gärtner lässt sich aufbauen

Startseite / Presse / Aktuelle Meldungen / Aktuelle Meldungen

Auf einer Ausbildung zum Gärtner lässt sich aufbauen

Eine Ausbildung zum Gärtner bedeutet, mit anderen Menschen in einer grünen Umgebung Hand in Hand zu arbeiten. (Foto: GMH)

Was die einen für den Gipfel halten, ist für die anderen nur eine Stufe. Das gilt auch für eine Ausbildung zum Gärtner. Nach erfolgreichem Abschluss sehen sie sich erst am Anfang ihrer Karriere. Zum Glück bietet der Gartenbau viele spannende Qualifizierungs- und Weiterbildungsmöglichkeiten, die den Absolventen tolle Aufstiegschancen eröffnen. Zudem wird lebenslanges Lernen im Gartenbau geschätzt und gefördert.


Hoch im Kurs steht nach wie vor die traditionelle Meisterprüfung. Gärtnermeister darf sich nur nennen, wer einen anerkannten Abschluss gemacht hat. Voraussetzung sind neben einer abgeschlossenen Ausbildung mindestens zwei Jahre Berufspraxis in einer der Fachrichtungen Baumschule, Friedhofsgärtnerei, Garten- und Landschaftsbau, Gemüsebau, Obstbau, Staudengärtnerei oder Zierpflanzenbau. In der Regel besuchen angehende Meister eine einjährige Fachschule, an deren Ende die Prüfung steht. Wer sie besteht, dem steht der Weg in die berufliche Selbstständigkeit offen. Denn Meister dürfen einen eigenen Betrieb führen und Auszubildende einstellen.

Auch staatliche geprüfte Techniker sind befähigt, jungen Menschen den Gärtnerberuf beizubringen. Als Vorbereitung bieten Fachschulen im Gartenbau zweijährige Fortbildungen an, die mit einer Prüfung enden. Wer sie besteht, eignet sich unter anderem für die Betriebs- und Baustellenleitung oder für Verkauf und Beratung. Während Meister- und Technikerschulen ein breites Wissen vermitteln, sind Fortbildungen zum Fachagrarwirt für die Vertiefung spezieller Interessen gedacht. Mögliche Schwerpunkte sind hier Naturschutz, Rechnungswesen, landwirtschaftliche Direktvermarktung oder Pflege von Bäumen und Golfplätzen.

Eine praktische Ausbildung ist auch eine gute Vorbereitung auf ein Studium. Wer Gärtner gelernt hat, eignet sich besonders für die Fachrichtungen Gartenbau und Landschaftsarchitektur. Fachhochschulen und Universitäten setzen dafür die Fachhochschulreife bzw. das Abitur voraus. Nach sechs bis acht Semestern werden die Studiengänge mit einem Bachelor abgeschlossen, zwei bis vier weitere Semester sind für einen Master-Abschluss erforderlich. Gleichzeitig eine Ausbildung zum Gärtner und einen akademischen Abschluss zu machen, ermöglichen zudem einige Hochschulen über ein duales Studium.

Viele junge Menschen haben den Wunsch, im Ausland Erfahrungen zu sammeln. Mit einer Ausbildung als Gärtner bieten sich zahlreiche Möglichkeiten für ein Praktikum oder einen Arbeitsplatz in einem anderen Land. Denn während der dualen Ausbildung parallel in einem Betrieb und an einer Berufsschule werden fundierte Fachkenntnisse vermittelt, die Betriebe weltweit zu schätzen wissen. So gehen viele junge Gärtner im Anschluss an ihre Ausbildung ins Ausland.

Eine weitere gute Gelegenheit bieten die vorgeschriebenen Praxiszeiten während einer Fortbildung zum Meister oder Techniker und eines Studiums in Gartenbau oder Landschaftsarchitektur. Sie werden häufig genutzt, um Erfahrungen in einem anderen Land zu sammeln. Eine Übersicht über Organisationen und Ansprechpartner, die Stellen im Ausland vermitteln, gibt es auf der Berufs-Informationsseite der Nachwuchswerbekampagne „Gärtner. Der Zukunft gewachsen.“.

(Quelle: Das Grüne Medienhaus)

( )

Zurück