Gärtner verbessern das Wohlbefinden

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Gärtner verbessern das Wohlbefinden

Blumen machen glücklich! (Foto: GMH)

Nicht nur soziale Berufe sorgen dafür, dass Menschen sich besser fühlen. Auch im Gärtnerberuf gibt es eine Vielzahl an Tätigkeitsfeldern, die das Wohlbefinden steigern. Wer die Arbeit mit der Natur und den Menschen gleichermaßen liebt, findet im Gärtnerberuf durchaus seine Erfüllung. Mehrere unterschiedliche Berufszweige stehen zur Wahl.


In der Natur kann man sich gut erholen und Gärtner sorgen für Entspannungsräume, die der Natur nachempfunden sind. Pflanzen sind dafür unerlässlich – sei es auf öffentlichen Grünflächen und in Parks oder ganz privat im Haus oder im eigenen Garten. Ihren Anteil daran haben Zierpflanzen- und Staudengärtner, die sich auf die Produktion von Pflanzen spezialisiert haben. Sie sorgen für eine große Vielfalt an Blüten und Wuchsformen. Vornehmlich im Freiland ist der Arbeitsplatz von Baumschulgärtnern, die sich um die Aufzucht von Bäumen und Sträuchern kümmern. Ihnen ist es zu verdanken, dass es große Bäume als Luftfilter für die Stadtbegrünung gibt. Friedhofsgärtner sorgen mit ihrer Arbeit dafür, dass Hinterbliebene am Grab in würdiger Umgebung trauern können und Friedhöfe als grüne Lungen der Städte fungieren.
Um die Gestaltung von Privatgärten kümmern sich Garten- und Landschaftsbauer. Auch dieser Gärtnerberuf leistet damit einen Beitrag zum Wohlbefinden. Dank seiner Dienstleistung können Menschen im eigenen Garten entspannen und sich erholen. Denn der Blick auf unterschiedliche Grüntöne beruhigt. Das haben Studien herausgefunden. Es reicht demnach bereits, zwei Sekunden auf Blätter zu schauen, damit die Augen entspannen.

Auch Gärtner, die im Fachhandel Kunden beim Blumenkauf beraten, steigern das Wohlbefinden: Wer Blumen kauft oder geschenkt bekommt, dem geht es nachweislich besser. Denn Blumen gelten als Stimmungsaufheller. Auch Gesundheit am Arbeitsplatz rückt in modernen Unternehmen immer mehr ins Bewusstsein. Professionelle Raumbegrüner können nachweislich dazu beitragen, dass sich Menschen wohler fühlen, effektiver arbeiten und sogar seltener krank werden. Das sind Gärtner, die sich mit Raumparametern wie Luftfeuchtigkeit und Lichtverhältnissen genauso auskennen wie mit Pflanzen. Sie werden nicht nur mit der Gestaltung von Eingangsbereichen und Büros beauftragt, auch in innovativen Fabrikhallen ist ihr Wissen inzwischen gefragt. Sowohl Ferrari als auch BMW setzten auf eine Verbesserung des Arbeitsklimas durch begrünte Montagehallen. Die Pflege wird ausgebildeten Gärtnern überlassen.

Das funktioniert im kleinen Rahmen auch zu Hause: Innenarchitekten haben Zimmerpflanzen als Designobjekte für gehobenes Wohnen entdeckt, die zudem das Raumklima verbessern. So sind Gärtner gefragt, die sich auf hochwertige Zimmerpflanzen in wasserspeichernden Gefäßen passend zur Einrichtung spezialisiert haben. Diese Aufgaben übernehmen zum einen Gärtner, die im Einzelhandel für kompetente Beratung stehen, zum anderen spezialisierte Dienstleister für Raumbegrünung. Jüngster Trend aus London ist die Begrünung von Wänden in exklusiven Stadtvillen, die ein Stück Natur in die Wohnung bringen.

Einen großen Beitrag zum Wohlbefinden leisten schließlich Gärtner im Obst- und Gemüsebau. Sie stellen mit ihren Produkten sicher, dass auch Menschen ohne Garten immer genügend frisch Geerntetes kaufen können, um sich gesund zu ernähren. Wem also das Wohlbefinden der Menschen am Herzen liegt, für den ist der Beruf des Gärtners eine gute Wahl. Einen guten Überblick über unterschiedliche Karrieremöglichkeiten in der grünen Branche bietet die Internetseite des Zentralverbandes Gartenbau. Dort gibt es auch weitere Argumente, warum es eine erfüllende Arbeit ist und es sich lohnt, Gärtner zu werden. Mehr unter www.beruf-gaertner.de.

(Quelle: Das Grüne Medienhaus)

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