Grüne Berufe: Gärtnern für die Zukunft

Grüne Berufe: Gärtnern für die Zukunft

Saisonales Obst und Gemüse aus regionalem Anbau - Gärtner versorgen ihre Mitmenschen mit frischen und gesunden Lebensmitteln.

Saisonales Obst und Gemüse aus regionalem Anbau - Gärtner versorgen ihre Mitmenschen mit frischen und gesunden Lebensmitteln. Foto: GMH

Bienenfreund, Klimaretter, regionaler Essenslieferant: Mit einem Job in der Grünen Branche kann man nicht nur im Alltag, sondern auch mit dem Beruf etwas für Umwelt- und Klimaschutz tun. Die Möglichkeiten sind vielfältig. Und vielseitig: Sieben verschiedene Fachrichtungen stehen zur Auswahl.


In einer Baumschule lernt man zum Beispiel, wie man Sträucher und Bäume heranzieht und vermehrt. Die Schützlinge helfen mit, die Klimabilanz zu verbessern: Sie filtern mit ihren Blättern Schadstoffe aus der Luft, wandeln Kohlendioxid in Sauerstoff um und speichern CO₂.

Wer bei seiner Arbeit auch noch leckere Früchte ernten möchte, kann eine Ausbildung im Bereich Obstbau machen oder wird professioneller Gemüsegärtner. So versorgt man sich und seine Mitmenschen mit frischen, gesunden Lebensmitteln - saisonal und regional.

Du willst mehr für Bienen, Schmetterlinge und andere Insekten tun? Staudengärtner haben ein Händchen für mehrjährige Gewächse, die nicht nur im Wandel der Jahreszeiten toll aussehen, sondern auch einen ökologischen Mehrwert bieten können. Zierpflanzengärtner wiederum sorgen neben stylischen Grünpflanzen für Wohnräume auch für eine saisonale Blütenpracht, die Fensterbänke, Balkone und Terrassen in Bienenweiden verwandeln können.

Wenn Pflanzen kultivieren allein nicht kreativ genug ist, könnte das Berufsfeld Garten- und Landschaftsbau gefallen. In diesem Bereich lernt man unter anderem Gärten und Parks anzulegen, Spielplätze zu gestalten oder Dächer und Fassaden zu begrünen. Im Team wird das Gelände geplant und bepflanzt und mit Hilfe von Bäumen und Sträuchern, Stauden und Blumen grüne Oasen für Mensch und Tier geschaffen.

Zu den grünen Lungen in der Stadt gehören übrigens auch Friedhöfe. Als Friedhofsgärtner trägt man zu ihrem Erhalt bei. Außerdem kann man sie in ökologisch wertvolle Lebensräumen verwandeln, indem man zum Beispiel Grabflächen nachhaltig und bienenfreundlich gestaltet.

Egal, für welche Fachrichtung man sich entscheidet: Gärtner gestalten eine grünere Zukunft mit - auch für sich persönlich. Denn nach der Ausbildung stehen dank Fort- und Weiterbildungsmöglichkeiten oder einem Gartenbau-Studium viele weitere Türen offen.

(Quelle: Das Grüne Medienhaus)

( )

Zurück