Schattenkünstler begeistern den Sommer über

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Schattenkünstler begeistern den Sommer über

Schattige Standorte sind ideal für Sommerblumen, die es lieber etwas geschützter mögen, wie zum Beispiel Hängefuchsien, Edellieschen oder Elfensporn. (Foto: GMH)

Mit den richtigen Pflanzen erstrahlt jede noch so sonnenarme Ecke. Auch schattige Standorte auf dem Balkon, der Terrasse oder im Pflanzkübel vor der Haustür lassen sich mit tollen Blüten verschönern, da es zahlreiche Pflanzen gibt, die keine direkte Sonne mögen. Dort schaffen Sommerblumen mit leuchtenden Blüten- und Blattfarben helle Akzente und können durch ihre Schönheit mit den Sonnenanbetern ohne Probleme mithalten.


Als Faustregel gilt: Je schattiger der Standort, desto heller sollten die Farben sein, damit sie auffallen. Fleißige Lieschen (Impatiens-Walleriana-Hybriden) und Edellieschen (Impatiens-Neuguinea-Hybriden) überzeugen beide mit einer Fülle an runden Blüten. Weiß und helles Rosa sind ideal für eine dunkle Ecke. Während Edellieschen mit attraktiv glänzenden, fein gezeichneten Blättern überzeugen, punktet das Fleißige Lieschen mit einem üppigen Wuchs und je nach Sorte auch einer gefüllten Blüte.

Eine unglaubliche Vielfalt dank engagierter Züchter bieten Knollenbegonien (Begonia). An ihren stehenden, halb oder stark hängenden Zweigen öffnen sich faszinierende Blüten in leuchtenden Farben. Aus den glockenförmigen, meist zweifarbigen Blüten der Fuchsie (Fuchsia) ragen elegante Staubgefäße heraus. Ihre ungewöhnliche Erscheinung beschert der Pflanzenart viele Liebhaber, zumal immer wieder neue Farbkombinationen und Formen auf den Markt kommen. Fuchsien blühen üppig und lange an Standorten ohne pralle Mittagssonne.

Blattschmuckpflanzen haben im Schatten ihren großen Auftritt - insbesondere Sorten mit heller Zeichnung. Dank ihrer grün-weißen Blätter eignen sich niedrig wachsende Taubnesseln (Lamium) gut als dekoratives Zwischenspiel zu den Balkonblumen. Um den polsterförmigen Wuchs kompakt zu halten, lassen sich die winterharten Pflanzen zurückschneiden und treiben anschließend wieder frisch aus. Angesagt sind auch tropische Buntnesseln (Solenostemon), deren mehrfarbige Blätter eine tolle Fernwirkung haben. Die buschigen Halbsträucher gedeihen auch gut an Standorten mit wenig Sonne. Gundermann (Glechoma) bildet Triebe, die dekorativ wie Kaskaden aus Kästen und Ampeln herabhängen und bis zu zwei Meter lang werden können. Mit einer weißen Zeichnung an den Rändern der rundlichen Blätter wirken die Pflanzen im Schatten besonders gut.

Unter den Meistern des Schattens gibt es auch mehrjährige, winterharte Pflanzen, die sich für eine Kübelbepflanzung anbieten. Eine wichtige Rolle spielen hier Hortensien (Hydrangea). Die sommergrünen Sträucher werden im Kübel bis zu zwei Meter hoch. Ihre Beliebtheit verdanken sie ihren Blüten, die sich dekorativ zu Dolden, Tellern oder Rispen zusammentun. Voraussetzung für gutes Gedeihen von Hortensien ist stets feuchte Erde. Wegen ihrer großen, dekorativen Blätter sind Funkien (Hosta-Arten) als Blattschmuckstauden für Töpfe und Kübel an schattigen Standorten beliebt. Es gibt sie in vielen Farbvarianten, von grün über weiß- und gelbrandig bis hin zu blaustichig. Die zarten Funkien-Blüten erheben sich je nach Art zwischen Juni und September an langen Stielen über den dichten Horsten. Funkien wachsen zu stattlichen Solitärpflanzen heran und geben einem Standort mit wenig Sonne einen ganz besonderen Charakter.

Mit fachkundiger Beratung lässt sich jeder Standort erfolgreich mit Pflanzen verschönern. Geballtes Gärtnerwissen und hochwertige Gärtnerqualität bei Sommerblumen, Stauden und Gehölzen bieten Einzelhandelsgärtnereien in der Nähe.

(Quelle: Das Grüne Medienhaus)

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