Zierpflanzenbau

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GVBWH: Zierpflanzenbau
(Bildnachweis: GVBWH)

In Gewächshäusern und im Freiland produzieren die Zierpflanzengärtner ein umfangreiches Sortiment an blühenden und grünen Topfpflanzen, Schnittblumen sowie Beet- und Balkonpflanzen für alle Einsatzbereiche beim Verbraucher.

Um die Verkaufsreife termingerecht zu erreichen, nutzen die Gärtner moderne Technik. Klimaführung, Bewässerung, Düngung, Belichtung, Schattierung und Verdunklung werden oft vollautomatisch gesteuert. Nach Ernte und Aufbereitung sowie Sortierung und Kennzeichnung erfolgt die Vermarktung der Zierpflanzen über Versteigerungen, Blumengrossmärkte und den Grosshandel an den Blumeneinzelhandel und andere Anbieter.

Laut Agrarmarkt Informations-Gesellschaft (AMI) stiegen die Pro-Kopf-Ausgaben für Blumen und Zierpflanzen 2018 im Vorjahresvergleich auf knapp 105 Euro. Die Ausgaben für Beet- & Balkonpflanzen stiegen auf rund 22 Euro, gefolgt von denen für Gehölze, die stabil bei gut 17 Euro liegen. Auf blühende Zimmerpflanzen entfielen 13 Euro, auf grüne fünf Euro je Einwohner. Stauden konnten erneut zulegen, wobei die Sechs-Euro-Marke hier erstmals überschritten wurde. Auf Blumenzwiebeln und Kräuter entfielen je rund drei Euro der Pro-Kopf-Ausgaben. Nach Segmenten betrachtet, blieben ausschließlich Schnittblumen sowohl beim Marktvolumen als auch bei den Pro-Kopf-Ausgaben hinter dem Vorjahr zurück. Allerdings bleiben sie mit Ausgaben von rund 35 Euro pro Kopf weiterhin das bedeutendste Einzelsegment am Markt.